“Schreckensherrschaft des IS im Irak/Syrien und der kurdische Widerstand”

am Donnerstag, den 20.11 um 18.00 Uhr in der Uni Bielefeld in H5


Seit fast vier Jahren tobt in Syrien ein blutiger Bürgerkrieg zwischen Regierungstruppen und vom Ausland unterstützten, meist radikal-islamistischen Gruppierungen. Ein Ende des Schlachtens ist nicht in Sicht, weiterhin setzten die USA und ihre Verbündete auf die Bewaffnung von Oppositionsgruppen zum Sturz von Präsident Bashar al Assad. Im Windschatten des Bürgerkrieges schlugen die Kurdinnen und Kurden im Norden Syriens einen „dritten Weg“ ein. In der Rojava genannten Region etablierte sich eine auf basisdemokratischen Räten beruhende Selbstverwaltung. Neben KurdInnen werden auch die anderen in dieser Region lebenden ethnischen und religiösen Gruppierungen wie AraberInnen und christliche AssyrerInnen/AramäerInnen gleichberechtigt eingebunden. Frauen nehmen eine führende Rolle in dieser demokratischen Selbstverwaltung ein, die sich als Alternative für ganz Syrien versteht. Doch Rojava ist bedroht durch die Kämpfer des „Islamischen Staates“, die bereits weite Teile des Irak und Syriens beherrschen, dort Massaker an religiösen Minderheiten begehen und tausende Frauen versklavt haben. Die bitter umkämpfte Stadt Kobani gilt inzwischen als Sinnbild für den Kampf ums Überleben einer ganzen Region.

Ulla Jelpke war im Sommer in Rojava und wird von ihren Erfahrungen berichten.

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